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Freiburg Quiz

Termine | Archiv

Hier finden Sie Veranstaltungen die bereits stattgefunden haben.
Mo | 10. Januar 2022 | 19.15 Uhr
Die Universität - Bursen und Kollegien


Wir bitten um Beachtung: Coronabedingt finden bis auf Weiteres alle Vorträge der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg" nur noch online, nicht mehr im Paulussaal statt. Änderungen entnehmen Sie bitte den Medien, unserer Homepage oder dem BGV-Newsletter.


Vortrag von Prof. Dr. Dieter Speck
in der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"

Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke und das Leben in einer Stadt, sondern auch ihre Topographie bis hin zu einzelnen Plätzen oder Gebäuden.

Freiburg, an den Ausläufern des Schwarzwaldes gelegen, wurde dabei nicht nur durch den Schlossberg und die dortige Burg, sondern auch durch die Nähe zur Dreisam, die den Gewerbekanal und die Bächle speist, geprägt. Die frühen Erweiterungen der Kernstadt durch Vorstädte – die Neuburg, Prediger-, Lehener und Schneckenvorstadt – verweisen auf die sehr dynamische Entwicklung der Kommune. Stadtmauern und -tore zeugen von der Wehrhaftigkeit, vornehme Patrizierhäuser und Viertel der Unterschichten von der sozialen Differenzierung. Die Kirchen mit ihren Friedhöfen und die Klöster stehen dabei für das religiöse, die Universität für das akademische Freiburg. Die Gerichtslaube und das Historische Kaufhaus waren Zentren der städtischen Verwaltung und Ökonomie.

Die fünfte Vortragsreihe von „Auf Jahr und Tag“ widmet sich unter dem Titel "Orte im mittelalterlichen Freiburg" daher anhand von exemplarisch herausgegriffenen Orten – heute noch existierenden wie den verschwundenen – der räumlichen Struktur des mittelalterlichen Freiburg. Die Vorträge finden im 14-tägigen Rhythmus von Oktober 2021 bis März 2022 als Hybridveranstaltung statt und wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum. Das komplette Vortragsprogramm finden Sie unten als Download (PDF).

Eine Kooperationsveranstaltung von:
- Alemannisches Institut Freiburg e.V.
- Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e.V.
- Hist. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte
- Landesverein Badische Heimat e.V.
- Münsterbauverein Freiburg e.V.
- Stadtarchiv Freiburg

Online-Zugangsdaten für Zoom:
Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag

http://www.freiburg-geschichte.de

Datei downloaden (PDF, 0,6 MB)



Do | 20. Januar 2022 | 15.30 Uhr
Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben

Führung durch die Sonderausstellung mit Stephanie Zumbrink M.A.

Johann Baptist Kirner (1806-1866) war ein Badisch Großherzoglicher Hofmaler. Seine Bilder aus dem Volksleben machten ihn bekannt. Die Ausstellung ist die erste umfassende Werkschau des einst berühmten Künstlers, der zu Unrecht in Vergessenheit geriet.
Kirner war auch ein virtuoser Zeichner. Im Haus der Graphischen Sammlung des Augustinermuseums (Eingang Salzstraße 32) ist parallel eine weitere Ausstellung zu sehen: „Der Blick des Zeichners“. Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie zur Einstimmung auf die Führung davor auch diese Austellung.

Treffpunkt: 15.20 Uhr am Eingang des Augustinermuseums. Es können Fahrgemeinschaften gebildet werden! Teilnehmerzahl nach derzeitigem Stand auf 20 Personen begrenzt! Anmeldung bei der Sektionsleitung Staufen (staufen@breisgau-geschichtsverein.de) erfoderlich! Kosten: 10,00 € zuzüglich Eintritt in das Museum (5,00 €, Museumspass frei).

Bitte beachten Sie: Für den Besuch gilt 2G+. Sie müssen geimpft und außerdem getestet sein. Geboosterte Personen sind von einem Antigentest befreit. Es empfiehlt sich dennoch, zuvor einen Antigentest zu machen. Während des Museumsbesuchs muss eine FFP2-Maske getragen werden.



Mo | 24. Januar 2022 | 19.15 Uhr
Friedhöfe, Grüfte und Schindanger - Begräbnisorte


Wir bitten um Beachtung: Coronabedingt finden bis auf Weiteres alle Vorträge der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg" nur noch online, nicht mehr im Paulussaal statt. Änderungen entnehmen Sie bitte den Medien, unserer Homepage oder dem BGV-Newsletter.


Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Brather
in der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"

Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke und das Leben in einer Stadt, sondern auch ihre Topographie bis hin zu einzelnen Plätzen oder Gebäuden.

Freiburg, an den Ausläufern des Schwarzwaldes gelegen, wurde dabei nicht nur durch den Schlossberg und die dortige Burg, sondern auch durch die Nähe zur Dreisam, die den Gewerbekanal und die Bächle speist, geprägt. Die frühen Erweiterungen der Kernstadt durch Vorstädte – die Neuburg, Prediger-, Lehener und Schneckenvorstadt – verweisen auf die sehr dynamische Entwicklung der Kommune. Stadtmauern und -tore zeugen von der Wehrhaftigkeit, vornehme Patrizierhäuser und Viertel der Unterschichten von der sozialen Differenzierung. Die Kirchen mit ihren Friedhöfen und die Klöster stehen dabei für das religiöse, die Universität für das akademische Freiburg. Die Gerichtslaube und das Historische Kaufhaus waren Zentren der städtischen Verwaltung und Ökonomie.

Die fünfte Vortragsreihe von „Auf Jahr und Tag“ widmet sich unter dem Titel "Orte im mittelalterlichen Freiburg" daher anhand von exemplarisch herausgegriffenen Orten – heute noch existierenden wie den verschwundenen – der räumlichen Struktur des mittelalterlichen Freiburg. Die Vorträge finden im 14-tägigen Rhythmus von Oktober 2021 bis März 2022 als Hybridveranstaltung statt und wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum. Das komplette Vortragsprogramm finden Sie unten als Download (PDF).

Eine Kooperationsveranstaltung von:
- Alemannisches Institut Freiburg e.V.
- Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e.V.
- Hist. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte
- Landesverein Badische Heimat e.V.
- Münsterbauverein Freiburg e.V.
- Stadtarchiv Freiburg

Online-Zugangsdaten für Zoom:
Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag

http://www.freiburg-geschichte.de

Datei downloaden (PDF, 0,6 MB)



Do | 27. Januar 2022 | 19.30 Uhr
Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz


Am 27. Januar 2022, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, gedenkt die Stadt Freiburg um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Seepark aller Opfer des Nationalsozialismus. Im Zentrum der Gedenkveranstaltung steht das Schicksal von Menschen, die von den Nazis willkürlich als „Asoziale“ verfolgt wurden und deren Geschichte bislang öffentlich kaum wahrgenommen und gewürdigt wurde.
In zwei Vorträgen wird das Thema beleuchtet: Tomas Wald vom Roma Büro Freiburg wird über die NS-Verfolgung der "Asozialen" und "Gewohnheitsverbrecher" in Freiburg berichten. Dazu werden Ausschnitte aus Dokumentarfilmen gezeigt. Der Historiker Heiko Haumann wird vor allem über die Verfolgung von Sinti und Roma sprechen. Sinti- und Roma-Musiker_innen tragen verschiedene Musikstücke bei.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich (E-Mail: kulturamt@stadt.freiburg.de oder per Telefon: 0761-201 2115).

Die Mitglieder des Breisgau-Geschichtsvereins sind herzlich zum Besuch der alljährlich von der Stadt Freiburg durchgeführten Veranstaltung eingeladen.



Mo | 07. Februar 2022 | 19.15 Uhr
Die Elendenherberge - Menschen am Rande der städtischen Gesellschaft


Wir bitten um Beachtung: Coronabedingt finden bis auf Weiteres alle Vorträge der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg" nur noch online, nicht mehr im Paulussaal statt. Änderungen entnehmen Sie bitte den Medien, unserer Homepage oder dem BGV-Newsletter.


Vortrag von Dr. Hans-Peter Widmann
in der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"

Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke und das Leben in einer Stadt, sondern auch ihre Topographie bis hin zu einzelnen Plätzen oder Gebäuden.

Freiburg, an den Ausläufern des Schwarzwaldes gelegen, wurde dabei nicht nur durch den Schlossberg und die dortige Burg, sondern auch durch die Nähe zur Dreisam, die den Gewerbekanal und die Bächle speist, geprägt. Die frühen Erweiterungen der Kernstadt durch Vorstädte – die Neuburg, Prediger-, Lehener und Schneckenvorstadt – verweisen auf die sehr dynamische Entwicklung der Kommune. Stadtmauern und -tore zeugen von der Wehrhaftigkeit, vornehme Patrizierhäuser und Viertel der Unterschichten von der sozialen Differenzierung. Die Kirchen mit ihren Friedhöfen und die Klöster stehen dabei für das religiöse, die Universität für das akademische Freiburg. Die Gerichtslaube und das Historische Kaufhaus waren Zentren der städtischen Verwaltung und Ökonomie.

Die fünfte Vortragsreihe von „Auf Jahr und Tag“ widmet sich unter dem Titel "Orte im mittelalterlichen Freiburg" daher anhand von exemplarisch herausgegriffenen Orten – heute noch existierenden wie den verschwundenen – der räumlichen Struktur des mittelalterlichen Freiburg. Die Vorträge finden im 14-tägigen Rhythmus von Oktober 2021 bis März 2022 als Hybridveranstaltung statt und wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum. Das komplette Vortragsprogramm finden Sie unten als Download (PDF).

Eine Kooperationsveranstaltung von:
- Alemannisches Institut Freiburg e.V.
- Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e.V.
- Hist. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte
- Landesverein Badische Heimat e.V.
- Münsterbauverein Freiburg e.V.
- Stadtarchiv Freiburg

Online-Zugangsdaten für Zoom:
Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag

http://www.freiburg-geschichte.de

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Do | 17. Februar 2022 | 19.30 Uhr
- ABSAGE - Die Dreiländersammlung, ein Interreg-Projekt


Wir bitten um Beachtung:

Die Führung fällt coronabedingt leider aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Wir bitten um Verständnis.

Vortrag von Elisabeth Haug

Möglicherweise ist die Außenstelle des Badischen Landesmuseums im Staufener Stadtschloss gar nicht allgemein bekannt. Neben 40.000 Büchern zur Kulturgeschichte Badens wird dort ein Bildarchiv von über 300.000 Bildträgern verwahrt: Raritäten, wie farbige Fotoglasplatten und Laterna-magica-Bildserien, aber auch Sammlungen von Heimatforschern und Nachlässe von Fotografen. Im Rahmen eines Projekts, das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert wird, werden zurzeit 4.200 Fotografien digitalisiert, Porträts aus dem 20. Jahrhundert und Motive aus den Bereichen Architektur, Handwerk und Gewerbe, Landschaft, Verkehr sowie menschliche Handlungen. Die Leiterin der Außenstelle wird eine Auswahl der Fotografien vorstellen und über das Projekt berichten.

Anmeldung: Teilnahme frei, aber beschränkte Teilnehmerzahl! Nur die frühe Anmeldung bei der Sektionsleitung Staufen sichert einen Platz!




Mo | 21. Februar 2022 | 19.15 Uhr
Das Haus zum Herzog - städtische Eliten


Wir bitten um Beachtung: Coronabedingt finden bis auf Weiteres alle Vorträge der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg" nur noch online, nicht mehr im Paulussaal statt. Änderungen entnehmen Sie bitte den Medien, unserer Homepage oder dem BGV-Newsletter.


Vortrag von Frank Löbbecke M.A.
in der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"

Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke und das Leben in einer Stadt, sondern auch ihre Topographie bis hin zu einzelnen Plätzen oder Gebäuden.

Freiburg, an den Ausläufern des Schwarzwaldes gelegen, wurde dabei nicht nur durch den Schlossberg und die dortige Burg, sondern auch durch die Nähe zur Dreisam, die den Gewerbekanal und die Bächle speist, geprägt. Die frühen Erweiterungen der Kernstadt durch Vorstädte – die Neuburg, Prediger-, Lehener und Schneckenvorstadt – verweisen auf die sehr dynamische Entwicklung der Kommune. Stadtmauern und -tore zeugen von der Wehrhaftigkeit, vornehme Patrizierhäuser und Viertel der Unterschichten von der sozialen Differenzierung. Die Kirchen mit ihren Friedhöfen und die Klöster stehen dabei für das religiöse, die Universität für das akademische Freiburg. Die Gerichtslaube und das Historische Kaufhaus waren Zentren der städtischen Verwaltung und Ökonomie.

Die fünfte Vortragsreihe von „Auf Jahr und Tag“ widmet sich unter dem Titel "Orte im mittelalterlichen Freiburg" daher anhand von exemplarisch herausgegriffenen Orten – heute noch existierenden wie den verschwundenen – der räumlichen Struktur des mittelalterlichen Freiburg. Die Vorträge finden im 14-tägigen Rhythmus von Oktober 2021 bis März 2022 als Hybridveranstaltung statt und wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum. Das komplette Vortragsprogramm finden Sie unten als Download (PDF).

Eine Kooperationsveranstaltung von:
- Alemannisches Institut Freiburg e.V.
- Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e.V.
- Hist. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte
- Landesverein Badische Heimat e.V.
- Münsterbauverein Freiburg e.V.
- Stadtarchiv Freiburg

Online-Zugangsdaten für Zoom:
Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag

http://www.freiburg-geschichte.de

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Mo | 07. März 2022 | 19.15 Uhr
Die Gerichtslaube - Recht und Ordnung


Wir bitten um Beachtung: Coronabedingt finden bis auf Weiteres alle Vorträge der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg" nur noch online, nicht mehr im Paulussaal statt. Änderungen entnehmen Sie bitte den Medien, unserer Homepage oder dem BGV-Newsletter.


Vortrag von Prof. Dr. Marita Blattmann
in der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"

Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke und das Leben in einer Stadt, sondern auch ihre Topographie bis hin zu einzelnen Plätzen oder Gebäuden.

Freiburg, an den Ausläufern des Schwarzwaldes gelegen, wurde dabei nicht nur durch den Schlossberg und die dortige Burg, sondern auch durch die Nähe zur Dreisam, die den Gewerbekanal und die Bächle speist, geprägt. Die frühen Erweiterungen der Kernstadt durch Vorstädte – die Neuburg, Prediger-, Lehener und Schneckenvorstadt – verweisen auf die sehr dynamische Entwicklung der Kommune. Stadtmauern und -tore zeugen von der Wehrhaftigkeit, vornehme Patrizierhäuser und Viertel der Unterschichten von der sozialen Differenzierung. Die Kirchen mit ihren Friedhöfen und die Klöster stehen dabei für das religiöse, die Universität für das akademische Freiburg. Die Gerichtslaube und das Historische Kaufhaus waren Zentren der städtischen Verwaltung und Ökonomie.

Die fünfte Vortragsreihe von „Auf Jahr und Tag“ widmet sich unter dem Titel "Orte im mittelalterlichen Freiburg" daher anhand von exemplarisch herausgegriffenen Orten – heute noch existierenden wie den verschwundenen – der räumlichen Struktur des mittelalterlichen Freiburg. Die Vorträge finden im 14-tägigen Rhythmus von Oktober 2021 bis März 2022 als Hybridveranstaltung statt und wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum. Das komplette Vortragsprogramm finden Sie unten als Download (PDF).

Eine Kooperationsveranstaltung von:
- Alemannisches Institut Freiburg e.V.
- Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e.V.
- Hist. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte
- Landesverein Badische Heimat e.V.
- Münsterbauverein Freiburg e.V.
- Stadtarchiv Freiburg

Online-Zugangsdaten für Zoom:
Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag

http://www.freiburg-geschichte.de

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Steinbruch Pfaffenweiler
Sa | 19. März 2022 | 10.00 Uhr
Exkursion nach Pfaffenweiler

Exkusion mit Fritz Gutgsell und Dr. Wolfgang Werner

Wir wandern von Ebringen nach Pfaffenweiler und besichtigen dort das Heimatmuseum. Ggf. gemeinsames Mittagessen. Im Anschluss Führung durch die Steinbrüchen mit Dr. Werner.

Für Mitglieder frei! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Sektionsleitung Ebringen erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Hygienevorschriften.



Mo | 21. März 2022 | 19.15 Uhr
Das Historische Kaufhaus - Handel und Märkte


Wir bitten um Beachtung: Coronabedingt finden bis auf Weiteres alle Vorträge der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg" nur noch online, nicht mehr im Paulussaal statt. Änderungen entnehmen Sie bitte den Medien, unserer Homepage oder dem BGV-Newsletter.


Vortrag von Prof. Dr. Nina Gallion
in der Reihe "Auf Jahr und Tag - Orte im mittelalterlichen Freiburg"

Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke und das Leben in einer Stadt, sondern auch ihre Topographie bis hin zu einzelnen Plätzen oder Gebäuden.

Freiburg, an den Ausläufern des Schwarzwaldes gelegen, wurde dabei nicht nur durch den Schlossberg und die dortige Burg, sondern auch durch die Nähe zur Dreisam, die den Gewerbekanal und die Bächle speist, geprägt. Die frühen Erweiterungen der Kernstadt durch Vorstädte – die Neuburg, Prediger-, Lehener und Schneckenvorstadt – verweisen auf die sehr dynamische Entwicklung der Kommune. Stadtmauern und -tore zeugen von der Wehrhaftigkeit, vornehme Patrizierhäuser und Viertel der Unterschichten von der sozialen Differenzierung. Die Kirchen mit ihren Friedhöfen und die Klöster stehen dabei für das religiöse, die Universität für das akademische Freiburg. Die Gerichtslaube und das Historische Kaufhaus waren Zentren der städtischen Verwaltung und Ökonomie.

Die fünfte Vortragsreihe von „Auf Jahr und Tag“ widmet sich unter dem Titel "Orte im mittelalterlichen Freiburg" daher anhand von exemplarisch herausgegriffenen Orten – heute noch existierenden wie den verschwundenen – der räumlichen Struktur des mittelalterlichen Freiburg. Die Vorträge finden im 14-tägigen Rhythmus von Oktober 2021 bis März 2022 als Hybridveranstaltung statt und wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum. Das komplette Vortragsprogramm finden Sie unten als Download (PDF).

Eine Kooperationsveranstaltung von:
- Alemannisches Institut Freiburg e.V.
- Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e.V.
- Hist. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte
- Landesverein Badische Heimat e.V.
- Münsterbauverein Freiburg e.V.
- Stadtarchiv Freiburg

Online-Zugangsdaten für Zoom:
Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag

http://www.freiburg-geschichte.de

Datei downloaden (PDF, 0,6 MB)



Mo | 21. März 2022 | 17.00-19.00 Uhr
Wir gestalten eine Palme für den Palmsonntag

Die großen schönen Ebringer Palmen sind in der Region einzigartig. Weil das Gestalten der Palmen mit viel Arbeit, Kenntnissen und Geschick verbunden ist, gab es am Palmsonntag in den letzten Jahren jedoch immer weniger davon in der Kirche zu sehen. Wir wollen daher diese alte Tradition wieder zum Leben erwecken. Leider konnten wir die vor zwei Jahren angefangene Palme aufgrund der Pandemie nicht zu Ende schmücken. Wir hoffen, dies nun nachholen zu können, und laden Groß und Klein ein, an einem kostenfreien „Workshop“ teilzunehmen.



Mo | 28. März 2022 | 19.00 Uhr
BGV-Jubiläum 2023


2023 jährt sich zum 150. Mal die Gründung des „Breisgau-Vereins Schauinsland“ – einer der beiden Vorgängervereine des BGV neben der „Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den angrenzenden Landschaften“. Daher wollen wir die Aktivitäten unseres Vereins im kommenden Jahr gezielt auf das große Jubiläum ausrichten. Wir setzen dabei wieder auf Ihre breite Mitwirkung wie beim BGV-Quiz zum Stadtjubiläum 2020 und wollen Ihnen umfangreich Möglichkeit geben, die Veranstaltungen etc. mitzugestalten. Wir laden Sie herzlich ein, an diesem ersten Treffen via Zoom teilzunehmen, bei dem wir Ideen und Vorschläge sammeln wollen, wie wir das Jubiläum begehen könnten. Und wie beim BGV-Quiz wäre es das Ziel, dass sich aus dem Kreis der Mitglieder heraus eine Arbeitsgruppe bildet, welche die Aktivitäten und Projekte zum Jubiläum koordiniert, steuert und begleitet.

Online-Zugangsdaten für Zoom: Meeting-ID: 863 5450 3493, Kenncode: Jubilaeum

https://us02web.zoom.us/j/86354503493?pwd=aVFWdS9YaVhTMENHdDgvMXZMTzBCQT09



Falkensteig
Mo | 11. April 2022 | 19.30 Uhr
Himmelreich und Höllental

Bildervortrag von Joachim Scheck

Die Bundesstraße 31 zwischen Freiburg und Hinterzarten ist eine uralte Siedlungsachse und ein Handelsweg mit einer spannenden Verkehrsgeschichte. Heute wälzt sich durch das Höllental eine fast ununterbrochene Verkehrslawine und der Blick auf die Besonderheiten am Wegesrand ist zum Ausnahmefall geworden. Der Bildvortrag zeigt die vielen schönen Winkel, alten Häusergruppen, wenig bekannten Kapellen und noch andere Überraschungen, an denen man oft achtlos vorbeifährt. Ein Exkurs zur Geschichte der Höllentalbahn rundet das Thema ab.

Online-Zugangsdaten für Zoom (Meeting-ID: 849 3471 1283, Kenncode: 406910, Link: https://us02web.zoom.us/j/84934711283)

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Freiburg in Koopertion mit der ARGE Freiburger Stadtbild, VISTAtour und dem BGV.



Fr | 22. April 2022 | 20.00 Uhr
Der Isenheimer Altar: Warum stirbt Jesus Christus?

Vortrag von Dr. Christof Diedrichs

Der Isenheimer Altar ist allgemein bekannt. Vor allem über die sich selbst erklärende Kreuzigungsszene, die über den Schreibtischen vieler Theologen hängt, muss man keine Worte mehr verlieren. Oder vielleicht doch? Dr. Christof Diedrichs, der neue Stadtarchivar von Staufen, wird sich uns vorstellen, indem er genau das tut. Er wird sich das Gemälde zusammen mit uns noch einmal ganz genau ansehen, um zu fragen: „Woran stirbt Jesus Christus?“ (nicht „starb“, sondern „stirbt“!) Ebenso provokant ergänzt er: „Und warum?“ Wir werden einen ganz neuen Blick auf das Werk bekommen und am Ende die Fragen nicht nur verstehen, sondern auch beantworten können.

Teilnahme frei, aber begrenzte Teilnehmerzahl! Nur eine frühe Anmeldung bei der Sektionsleitung Staufen (staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder Stadtarchiv Bad Krozingen: Tel. 07633/407-171) sichert einen Platz!



So | 24. April 2022 | 10.00-15.00 Uhr
Die Kloster- und Münstersteinbrüche bei Tennenbach

Exkursion mit Dr. Wolfgang Werner

Treffpunkt: 10.00 Uhr am Wanderparkplatz in Tennenbach (an der Straßenkreuzung)

Nach einer Einführung mit kurzer Vorstellung des neuen Buches „Die Steine für den Münsterbau“ machen wir einen Fußmarsch zu den Kloster- und Münstersteinbrüchen, durch die „Lange Au“ zum historischen Steinbruch am Amsenbuck und weiter zum wieder in Betrieb genommenen Buntsandsteinbruch am Langauweg. Gegen 13.00 Uhr Einkehr in das Gasthaus Engel (ehem. Wirtschaftsgebäude des Klosters). Ab 14.30 Uhr Besuch der gotischen Marienkapelle als letztes Zeugnis des Zisterzienserklosters.

Wichtiger Hinweis: Gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, gerne Wanderstöcke, da wir die Wanderwege teilweise verlassen und im Waldareal mit rutschigem Untergrund zu rechnen ist.

Teilnahme frei! Eine Veranstaltung des Alemannischen Instituts Freiburg in Kooperation mit dem BGV. Anmeldung beim Alemannischen Institut erforderlich (0761/15067570, info@alemannisches-institut.de). Bitte beachten Sie die Corona-Hygienevorschriften.



Mo | 25. April 2022 | 18.00 Uhr
Mitgliederversammlung


Tagesordnung:
- Kurzvortrag von Renate Liessem-Breinlinger über die anstehende Exkursion nach Kirchhofen
- Bericht des 1. Vorsitzenden über das abgelaufene Vereinsjahr
- Bericht der Sektionen Bad Krozingen/Staufen, Ebringen und Emmendingen (Hachbergbibliothek)
- Bericht des Kassenführers und der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstands und des Kassenführers
- Neuwahl der Kassenprüfer
- Bericht des Schriftleiters über das Jahrbuch 2022
- Verschiedenes



Schloss Kirchhofen
Sa | 30. April 2022 | 10.00 Uhr
Das Lazarus-von-Schwendi-Schloss in Kirchhofen/Ehrenkirchen

Exkursion mit Renate Liessem-Breinlinger, Charlotte Eckmann und Dr. Dr.-Ing. Thomas Biller

Treffpunkt: vor dem Schloss, Schlossstraße 7, Ehrenkirchen

Das Schloss in Kirchhofen ist die am besten erhaltene Wasserburg des Breisgaus. Drei Ecktürme mit spitzen Kegeldächern und Schießscharten sind noch vorhanden und der Wassergraben gut erkennbar. Unter dem Herrenhaus befindet sich ein großer gewölbter Keller. Charlotte Eckmann vom AK Ortsgeschichte wird uns im Haupthaus große helle Räume zeigen, die als Museum gestaltet sind, den Keller öffnen und uns in einen Turm, der dem Andenken des ehemaligen Schlossherrn Lazarus von Schwendi (1522-1583) gewidmet ist, führen. Der Burgenspezialist Thomas Biller spricht zum Thema Wasserburgen.

Die Erklärungen werden teilweise im Freien gegeben. Die Räume können in kleinen Gruppen oder einzeln angesehen werden, sodass eine Chance besteht, die Exkursion durchführen zu können. Bei der Mitgliederversammlung des BGV wird ein einführender Kurzvortrag angeboten.

Teilnahme frei! Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV wird empfohlen. Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg.



So | 08. Mai 2022 | 8.30 Uhr
St. Märgen - Wandern, Kunst und Geschichte

Wanderung auf dem Stelen-Grenzweg "Thurner-St. Märgen" mit anschließender Besichtigung des Klostermuseums St. Märgen.



Ev. Kirche
Fr | 13. Mai 2022 | 17.00 Uhr
Evangelische Stadtkirche Emmendingen

Kirchenführung mit Hans-Jürgen Günther



Heimatmuseum
Sa | 14. Mai 2022 | 15.00 Uhr
Heimatwohnmuseum für Kunst, Kultur und Denkmalpflege

Führung mit Dr. Hermann Hein

In einer wunderschönen Villa, gelegen in der Freiburger Wiehre, werden wir in drei großen hellen Räumen in die Zeit vom 18. bis 20. Jahrhundert eintauchen. In diesem Kulturdenkmal erzählt Hermann Hein viele spannende Anekdoten zu den Personen, die auf den Gemälden zu sehen sind und teilt seine Einblicke auf das Freiburger Leben. Ein besonderes Anliegen des Museums ist es, aus der Vergangenheit zu lernen: Welche Bedeutung können Baugeschichte und historische Möbel für unser heutiges Leben haben? Welchen Reichtum bietet der Blick in die Vergangenheit für ein nachhaltiges Leben in der Zukunft? Wie sind Menschen mit Krisen umgegangen? Lassen Sie sich überraschen.

Teilnahme frei! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV erforderlich.



Briefmarke
Mo | 23. Mai 2022 | 18.00 Uhr
Reichsadler und Brieftaube: Private Postdienstleister in Freiburg 1886-1900

Online-Vortrag von Dr. Oswald Walter

Das Postmonopol im 19. Jahrhundert war ein heiliger Gral, von allen deutschen Staaten sorgfältig gehegt und gepflegt. Trotzdem gab es aufgrund einer „Lücke im Postgesetz“ im deutschen Kaiserreich in vielen größeren Städten ein Nebeneinander von staatlichem Reichsadler und privater Brieftaube. Viele Innovationen der „Privaten“ wie etwa personalisierte Werbung oder die Bildersprache ihrer Briefmarken wurden von der staatlichen Post erst viele Jahre später übernommen. Speziell in Freiburg lässt sich der steinige Weg dieser Unternehmer am Beispiel von drei engagierten, aber wenig erfolgreichen Unternehmern in einer mittelgroßen Stadt veranschaulichen, immer begleitet vom verdeckten Kampf der Reichspost gegen die ungeliebte Konkurrenz.

Online-Zugangsdaten für Zoom (Meeting-ID: 841 0935 9605, Kenncode: BGV, Link: https://us02web.zoom.us/j/84109359605)

Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg.



Orchidee
Sa | 04. Juni 2022 | 14.00 Uhr
Orchideen am Schönberg

Exkursion mit Benno Kuhn in das Jennetal und den Sumsergarten

Treffpunkt: Rathaus Ebringen, Schlossplatz 1

Besuch des ältesten Naturschutzgebiets im Südwesten Deutschlands (1932). Wir werden Dr. Erwin Sumser kennenlernen, der sich schon zu einer Zeit nicht nur finanziell für den Naturschutz einsetzte, als er dafür nur ein müdes Lächeln erwarten konnte. Am Rande des nach ihm benannten Gartens werden wir auch das unscheinbare Kreuz sehen, das an die Schlacht um Freiburg im Jahr 1644 erinnert. Heute ist der Sumsergarten Teil des Naturschutzgebiets Jennetal. Wir werden dort viele seltene Orchideenarten in voller Blüte bewundern können.

Kostenbeitrag 5,00 €, Vereinsmitglieder frei. Sehr beschränkte Teilnehmerzahl! Anmedung unbedingt erforderlich: staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder Stadtarchiv Bad Krozingen: Tel. 07633/407-171.



Do | 23. Juni 2022 | 19.30 Uhr
Die Dreiländersammlung, ein Interreg-Projekt

Vortrag von Elisabeth Haug

Möglicherweise ist die Außenstelle des Badischen Landesmuseums im Staufener Stadtschloss gar nicht allgemein bekannt. Neben 40.000 Büchern zur Kulturgeschichte Badens wird dort ein Bildarchiv von über 300.000 Bildträgern verwahrt: Raritäten, wie farbige Fotoglasplatten und Laterna-magica-Bildserien, aber auch Sammlungen von Heimatforschern und Nachlässe von Fotografen. Im Rahmen eines Projekts, das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert wird, werden zurzeit 4.200 Fotografien digitalisiert, Porträts aus dem 20. Jahrhundert und Motive aus den Bereichen Architektur, Handwerk und Gewerbe, Landschaft, Verkehr sowie menschliche Handlungen. Die Leiterin der Außenstelle wird eine Auswahl der Fotografien vorstellen und über das Projekt berichten.

Teilnahme frei, aber beschränkte Teilnehmerzahl! Nur die frühe Anmeldung sichert einen Platz: staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder Stadtarchiv Bad Krozingen: Tel. 07633/407-171.



Festhalle Freiburg
Fr | 24. Juni 2022 | 19.30 Uhr
Alt-Freiburg in Bildern

Bildervortrag von Joachim Scheck

Die Bilder des Fotografen Gottlieb Theodor Hase zählen zu den ältesten fotografischen Stadtansichten Freiburgs. Sie zeigen die Stadt in den 1850er- bis 1880er-Jahren und damit in einer Zeit, aus der bislang nur wenige Fotografien bekannt waren. Angesichts des drastischen Wandels des Stadtbilds durch den gründerzeitlichen Bauboom wirken viele der Motive heute rätselhaft und fast fremdartig. Die Bilder sind überwiegend von sehr guter Qualität und eine erstklassige Quelle der Stadtgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Online-Zugangsdaten für Zoom (Meeting-ID: 822 4757 0078, Kenncode: 533153, Link: https://us02web.zoom.us/j/82247570078)

Eine Veranstaltung der ARGE Freiburger Stadtbild und VISTAtour in Kooperation mit dem BGV.



Fr | 24. Juni 2022 | 17.00 Uhr
Landwirtschaftliches Schaufeld Reute

Führung mit Karl Witzigmann

Kennenlernen der Artenviefalt landwitschaftlicher Kulturen



Badisches Sagenbuch
Sa | 02. Juli 2022 | 15.00 Uhr
Freiburger Sagenarchiv

Führung mit Prof. Dr. Michael Prosser-Schell

Das „Freiburger Sagenarchiv“ umfasst viele tausend Belege, darunter auch zu dämonologischen Sagen und Totensagen. Eine Internationale Sagenbibliographie zählt ebenso zum Bestand wie zahlreiche deutschsprachige Nachweise aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Sekundärliteratur und regionale Sammlungen bieten weitere Informationsmöglichkeiten. Im Rahmen der Besichtigung werden Textbeispiele aus der Region gezeigt und eine Besichtigung des IVDE, das im einstigen Wohnhaus von Edith Stein untergebracht ist, ist vorgesehen.

Teilnahme frei! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV erforderlich.



Orgel
Sa | 09. Juli 2022 | 13.30 Uhr
Spuren eines Orgelbauers

Historische Orgeln in Wettelbrunn und St.Ilgen mit Simone Zaruba und Zsófia Csákány

Vor über 250 Jahren wurde Xaver Bernauer in Staufen geboren, Orgelbauer wie sein Vater Blasius. Nur wenig ist von seinen Arbeiten überkommen, doch an zwei Orten kann man ihnen begegnen. In der katholischen Kirche St. Vitus in Wettelbrunn werden wir Informationen über die Person des Orgelbauers erhalten. Simone Zaruba, die Organistin, wird uns dann das denkmalgeschützte Gehäuse seiner Orgel von 1808 vorstellen und demonstrieren, warum es im Gegensatz zu dem viel später hergestellten Spielwerk nicht von Holzwürmern zerfressen ist. Wenige Kilometer entfernt werden wir anschließend in St. Ilgen die bemerkenswerte evangelische Kirche St. Ägidius kennenlernen, in der uns die dort tätige Organistin Zsófia Csákány das wunderschöne, ebenfalls denkmalgeschützte Orgelgehäuse von Sebastian Fichslin aus dem Jahr 1720 präsentieren kann, eines der ältesten in Baden. Xaver Bernauer hat im Jahr 1800 sein Spielwerk in dieses Gehäuse eingebaut, wiederum eines der ältesten in Baden. Daran wird Zsófia Csákány uns mit einigen Orgelkompositionen aus dem Frühbarock und der Renaissance demonstrieren, weshalb der moderne Sachverständige seufzt: „Es wird der Nachwelt immer unbegreiflich bleiben, wie diese Künstler in ihrer Armut billige und gediegene Instrumente liefern konnten, die noch heute entzücken.“

Treffpunkt an der Kirche St. Vitus in Wettelbrunn, Weinstraße 21, Abschluss an der Kirche St. Ägidius in St. Ilgen. Kostenbeitrag 10,00 €, Vereinsmitglieder 5,00 €i. Beschränkte Teilnehmerzahl! Nur die frühe Anmeldung sichert einen Platz: staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder Stadtarchiv Bad Krozingen: Tel. 07633/407-171.



Max Weber
Mo | 18. Juli 2022 | 18.00 Uhr
Max Weber in Freiburg

Vortrag von Dr. Edith Hanke, Bayerische Akademie der Wissenschaften

Max Weber (1864–1920) ist einer der herausragenden Gelehrten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Vielen wissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere der Soziologie, gilt er als Klassiker. Sein Werk wird bis heute weltweit gelesen und kontrovers diskutiert. Seine Methodologie, seine Begriffsbildungen und seine universalgeschichtlich angelegten vergleichenden Studien zu Wirtschaft, Religion, Herrschaft, Recht und Kunst sind trotz mancher Zeitbedingtheit aktuell geblieben. Ein Schwerpunkt des Vortrags wird seine Zeit als Professor in Freiburg (1894-1896) sein.

Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg und freundlicher Unterstützung durch die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Projekt „100 Köpfe der Demokratie“ und der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

https://www.demokratie-geschichte.de/koepfe/



Fr | 22. Juli 2022 | 17.00 Uhr
Wasserversorgung Tenenbach-Emmendingen

Führung mit Karl-Heinrich Jung

Treffpunkt: Tennenbach, Parkplat Torrain



Apollinarius
Sa | 06. August 2022 | 15.00 Uhr
Exkursion nach Schlatt zur Lazariterquelle und Kirche St. Sebastian

Exkursion mit Albert Bär und Peter Klug

Albert Bär wird uns im Anblick des sanft herausströmenden Wassers die Geschichte der Quelle und die Sagen präsentieren, die sich um sie ranken. Anschließend kann er uns auch den kurzen Weg zur Kirche weisen, die heute den Namen des hl. Sebastian trägt. Gemeinsam mit Pfarrer a.D. Peter Klug werden wir Gelegenheit haben, die reiche Geschichte der Kirche, ihrer Skulpturen und Malerei kennenzulernen. Sie war ursprünglich dem hl. Apollinaris geweiht und präsentiert mit Maurus und Fridolin von Säckingen weitere in unserer Region überraschende Heilige. Wenige spätgotische Reste und einige Fresken aus der Zeit um 1600 sind in der barock ausgestatteten Kirche zu sehen, qualitätvoll, wenn auch als einziger Künstler Johann Baptist Sellinger namhaft zu machen ist, dessen Werke in Bad Krozingen mehrfach zu sehen sind.

Teilnahme frei, aber beschränkte Teilnehmerzahl! Nur die frühe Anmeldung sichert einen Platz: badkrozingen@breisgau-geschichtsverein.de oder 07633 407 171 (Stadtarchiv Bad Krozingen)!



Sa | 03. September 2022 | 14.00 Uhr
Grenzsteine des Tennenbacher Klosterbannes VERSCHOBEN auf 17.03.2023

Rundwanderung mit Hubert Haas

Treffpunkt: Tennenbach, Parkplatz Torrain

Die Exkursion wurde verschoben auf den 17.03.2023
Weitere Informationen unter emmendingen@breisgau-geschichtsverein.de



Di | 13. September 2022 | 17 Uhr
Stadtgeschichtliches Museum Emmendingen

Führung mit Hans-Jörg Jenne

Treffpunkt: vor dem Museum, Schlossplatz 1, Emmendingen
Weitere Informationen unter emmendingen@breisgau-geschichtsverein.de



Sa | 17. September 2022 | 14.00 Uhr
Freiburg und der Kolonialismus: Gestern? Heute!

Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Beatrix Hoffmann-Ihde

Die Ausstellung nimmt die Verflechtung der Freiburger Stadtgesellschaft mit dem deutschen und europäischen Kolonialismus in den Blick. Sie fragt nach den ideologischen Wurzeln des Kolonialismus, nach seinen Folgen für die Menschen im Globalen Süden und nach der daraus resultierenden Verantwortung für uns als Erben/innen dieses Teils der deutschen Geschichte. Beim Ausstellungsrundgang werden Konzept sowie ausgewählte Stationen und Exponate erläutert. Fragen und Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht.

Treffpunkt: Haupteingang Augustinermuseum Freiburg
Eintritt für BGV-Mitglieder frei, für Nicht-Mitglieder regulärer Eintrittspreis!
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich.


https://www.freiburg.de/pb/1827076.html



Sa | 24. September 2022 | 14.00 Uhr
Ein- und Ausblicke in das künftige Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg

Rundgang mit Julia Wolrab, M.A., Leitung Projekt Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Thema des Rundgangs vom Platz der Alten Synagoge zum Rotteckring ist die Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoa in Freiburg. In diesem Zusammenhang wird die Geschichte des ehemaligen Verkehrsamts der Stadt Freiburg (erbaut 1936) und die Entstehungsgeschichte des Dokumentationszentrums erläutert. Bei der Besichtigung der künftigen Ausstellungsräume im geplanten Dokumentationszentrum wird das Ausstellungskonzept vorgestellt.

Treffpunkt: Platz der Alten Synagoge, Modell der Alten Synagoge
Teilnahme frei! Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich.




Mi | 28. September 2022 | 18.00 Uhr
Haus zum Herzog: Mittelalterliche Tiefkeller und barocke Pracht - AUSGEBUCHT

Führung mit Frank Löbbecke, M.A., Bauhistoriker

Das „Haus zum Herzog“ ist eines der ältesten Häuser Freiburgs. Ein erstes Steinhaus wurde um 1140 erbaut, davon ist das Erdgeschoss mit Toilette erhalten. Später ergänzt zu einem der größten mittelalterlichen Bürgerhäuser der Stadt mit mittelalterlichen Tiefkellern und spätgotischer Wendeltreppe. Ab 1708 diente das Gebäude als Klosterhof des Schwarzwaldklosters St. Blasien. Das barocke Abtsappartement des frühen 18. Jahrhunderts ist noch erhalten. 1957 zog das Stadtarchiv in die Immobilie ein.



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