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Termine | Archiv

Hier finden Sie Veranstaltungen die bereits stattgefunden haben.
Do | 08. Januar 2026 | 18.15 Uhr
Das alamannische Gräberfeld von Ebringen

Vortrag von Dr. Michael Hoeper / Dr. Christel Bücker im Rahmen der Reihe „Ebringen 1825 – Beginn der archäologischen Forschung in Südbaden“

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Ausstellung „Ebringen 1825 - Beginn der archäologischen Forschung in Südbaden" .
Die Ausstellung ist bis einschließlich 23.01.2026 im Foyer des Basler Hofs zu sehen. Sie kann während der allgemeinen Öffnungszeiten des Regierungspräsidiums Freiburg besichtigt werden: Kostenfreier Eintritt zur Ausstellung im Foyer, zugänglich Mo-FR zu den üblichen Bürozeiten (ca. 8:00 bis 17:00 Uhr). Bitte melden Sie sich an der Pforte an.

Mehr zur Ausstellung:
Vor 200 Jahren – Ende 1825 und Anfang 1826 – hat Heinrich Schreiber in Ebringen „Scharretenacker“ systematisch nach Gräbern suchen lassen und hat diese ausgegraben und dokumentiert. Nur wenige Monate nach Beendigung der Ausgrabungen erschien sein Buch „Die neuentdeckten Hünengräber im Breisgau“. Der Theologe, Historiker, Archäologe und Landeskundler Heinrich Schreiber hinterließ einen umfangreichen Nachlass, der heute im Stadtarchiv Freiburg verwahrt ist. Die Funde der Ausgrabungen und die damals erstellten Unterlagen sind ebenso erhalten und bildeten eine wertvolle Grundlage zur Bewertung dieser ersten planmäßigen archäologischen Grabung in Südbaden. Schreibers Ausgrabungen, aber auch die Publikation sind Meilensteine der archäologischen Forschung (nicht nur in Südbaden), die in vielfacher Hinsicht Maßstäbe gesetzt haben. Neu waren dabei die sorgfältige Beschreibung von Fundstellen, die zeichnerische Dokumentation der Lage des Grabes, sowie Angaben zu dessen Bauweise, Größe, Tiefe, Erhaltungsgrad und Grabbeigaben. Ferner bewahrte er die Funde nach Grabzusammenhang. In seiner systematischen und zusammenfassenden Vorlage der Erkenntnisse verglich er seine Erkenntnisse mit ähnlichen Gräbern im Breisgau und diskutierte sie anhand von Informationen aus der Literatur. Begleitend zur Ausstellung findet eine Vortragsreihe statt. Vor den Vorträgen kann an einer Führung teilgenommen werden.

Eine Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebringen, dem Alemannischen Institut, dem Stadtarchiv Freiburg, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e. V.
Mit freundlicher Unterstützung der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, des Arbeitskreis Alemannische Heimat e.V., der Irene Kyncl-Stiftung, der Arbeitsgemeinschaft Ebringer Dorfgeschichte und der Sparkasse Staufen-Breisach.


Teilnahme frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Vortrag wird auch per Zoom übertragen. Bei Bedarf bitte den Link anfordern unter: anmeldung@alemannisches-institut.de



Mo | 12. Januar 2026 | 19 Uhr
Der Hildaturm – Aussichtstürme in der Stadt

Vortrag von Dr. Mona Djabbarpour (Freiburg)
im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Auf Jahr und Tag" - Orte im neuzeitlichen Freiburg

Ort: Raum HS 1098 Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, Freiburg und online
Bitte den Link anfordern unter anmeldung@alemannisches-institut.de

Teilnahme frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstalter: Historisches Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, Alemannisches Institut Freiburg e.V., Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e.V., Landesverein Badische Heimat e.V., Freiburger Münsterbauverein e.V., Stadtarchiv Freiburg



Mo | 26. Januar 2026 | 19 Uhr
Das Lorettobad – Badekultur einst und jetzt

Vortrag von Dr. Florian Hoffmann (Freiburg)
im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Auf Jahr und Tag" - Orte im neuzeitlichen Freiburg

Das moderne Badewesen hat seine Wurzeln im Zeitalter der bürgerlichen Aufklärung. Neue medizinische und pädagogische Erkenntnisse und ein stärkeres Körper- und Hygienebewusstsein sorgten seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in ganz Deutschland für die Gründung von Kur- und Gesundheitsbädern, Schwimmschulen, Dusch- und Wannenbadeanstalten. Auch in Freiburg entstand so bis zum Zweiten Weltkrieg eine ganze Reihe von öffentlichen und privaten Bädern unterschiedlicher Ausstattung und Zweckbestimmung. Einrichtungen wie das Pfauenbad in der Friedrichstraße oder das Bad Pfersich in der Oberau waren frühe „Wellnessoasen“ mit Wannenbädern, Dampf- und Schwitzbad, die an die aristokratische Kurbadekultur anknüpften und in internationalen Reiseführern beworben wurden. Mit der 1841/42 eröffneten „Schwimm-schule“ an der Lorettostraße hatten die Freiburger erstmals Gelegenheit dem Schwimmsport zu frönen. Die Freiburgerinnen blieben zunächst noch ausgeschlossen: Erst 1886 errichtete der damalige Badbesitzer Oskar Heim das Frauenbad, das dafür bis heute exklusiv weiblichen Bade-gästen offensteht. Das Marienbad erhielt um die Jahrhundertwende die erste Schwimmhalle Freiburgs. Als in den 1920er Jahren die Kapazitäten nicht mehr ausreichten, entwickelte die Stadtverwaltung verschiedene Erweiterungs- und Neubaupläne. Das Strandbad und die Große Halle des Marienbads, beide erst in der NS-Zeit realisiert, waren die letzten größeren kommuna-len Bäderbauten vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung des Bade-wesens in Freiburg in den letzten 200 Jahren nach und widmet sich neben den öffentlichen Ba-deanstalten auch den privaten „Gesundheitsbädern“ vom Stahlbad in Littenweiler bis zur Kneipp’schen Wasserheilanstalt des jüdischen Unternehmers Daniel Lasker an der Wonnhalde.

Ort: Raum HS 1098 Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, Freiburg und online
Bitte den Link anfordern unter anmeldung@alemannisches-institut.de

Teilnahme frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstalter: Historisches Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, Alemannisches Institut Freiburg e.V., Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e.V., Landesverein Badische Heimat e.V., Freiburger Münsterbauverein e.V., Stadtarchiv Freiburg



Mo | 02. Februar 2026 | 18 Uhr
ACHTUNG: VORTRAG ENTFÄLLT

Urkundenfälschungen im Mittelalter – unter besonderer Berücksichtigung der Urkunden des Klosters St. Trudpert
Der neue Termin wird noch bekannt gegeben!

Vortrag von Dr. Andre Gutmann
Fälschungen sind bis heute ein zeitloses Phänomen. Das Mittelalter gilt jedoch als das Zeitalter der Fälschungen schlechthin. Gerade im Bereich der urkundlichen Überlieferung sieht sich die Forschung bemerkenswert häufig damit konfrontiert. Anhand von Beispielen vom Oberrheingebiet, vor allem aus den Beständen des Klosters St. Trudpert, beschäftigt sich der Vortrag mit derartigen Fälschungen, ihren verschiedenen Formen, den Möglichkeiten ihrer Erkennung und dem Erkenntniswert, den sie – trotz ihres Fälschungscharakters
– als historische Quellen bieten.


Teilnahme frei! Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV wird empfohlen unter:
info@breisgau-geschichtsverein.de

Eine Veranstaltung des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg e.V.