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Freiburg 2020 - Quiz

Termine | Archiv

Welte-Orchestrion von 1862
Mo | 19. April 2021 | 18.00 Uhr | Zoom-Vortrag
Der Siegeszug der Welte-Musikautomaten
Zoom-Vortrag von Gerhard Dangel

Die in Vöhrenbach 1832 gegründete Firma M. Welte & Söhne war ein Hersteller von selbstspielenden mechanischen Musikinstrumenten (siehe Abb.). In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgten der Umzug nach Freiburg und sogar die Expansion bis in die USA. 1904 ließ man sich das Wiedergabeverfahren für das selbst entwickelte „Welte-Mignon-Reproduktionsklavier“ patentieren. Dieses Instrument benutzte als Tonträger Lochstreifen aus Papier, die sogenannte „Noten- oder Klavierrolle“. Damit war es möglich, das einmal aufgenommene Spiel eines Pianisten inklusive der Anschlagsdynamik weitestgehend originalgetreu wiederzugeben. Das Ende der Firma wurde durch die Zerstörung des Betriebsgeländes beim großen Luftangriff auf Freiburg am 27.11.1944 eingeläutet, der Betrieb 1952 eingestellt. Gerhard Dangel, der über Jahrzehnte die Welte-Sammlung des Augustinermuseums betreute, wird die Unternehmensgeschichte vorstellen.

Teilnahme frei! Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Sie erhalten dann den Zugangslink am Veranstaltungstag per E-Mail zugesendet.



Steinkistengrab
Sa | 24. April 2021 | 15.00 bis 17.00 Uhr | Bad Krozingen-Biengen
- ABGESAGT! - Von der Steinzeit bis ins Mittelalter – Archäologische Führung in und um Biengen
mit Dr. Christel Bücker und Dr. Michael Hoeper

Treffpunkt: Museum im Rathaus, Hauptstr. 23, Bad Krozingen-Biengen

Die älteste urkundliche Erwähnung von Biengen wird in das Jahr 770 datiert. Diese Urkunde ist jedoch keine Gründungsurkunde und sagt nichts über das tatsächliche Alter aus. Der Ortsname deutet auf eine Entstehung etwa 500 n. Chr. hin. Davon zeugen die Grabhügel an der Merowingerhalle. Bei dem Ortsrundgang begehen wir einige archäologische Fundstellen im Ortsbereich, am Rebberg und auf dem Dottighofer Buck.

Teilnehmergebühr: 5,– € (Kinder unter 16 Jahren frei).
Anmeldung im Kulturamt Bad Krozingen, Tel. 07633/407-169.

Eine Veranstaltung des Dorfvereins Biengen e.V. zum Jubiläum "1250 Jahre Biengen".

Augrund der Corona-Pandemie muss die Führung leider abgesagt werden. Ggf. wird diese zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.



So | 25. April 2021 | 10.00-16.00 Uhr | Tennenbach u. Heimbach
Die Steinbrüche für das Freiburger Münster (VERSCHOBEN AUF DEN 13.11.2021)
Achtung: Die Exkursion mit Dr. Wolfgang Werner wurde Corona-bedingt auf Samstag, den 13. November 2021, verschoben.

Die Veranstaltung führt zu den historischen Steinbrüchen im Buntsandstein bei Freiamt-Tennenbach und bei Teningen-Heimbach. In diesem Gebiet gab es über 60 Steinbrüche, aus denen bis 1923 große Mengen an überwiegend rotem Sandstein für alle Bauten im Breisgau geliefert wurden. Die Brüche bei Tennenbach, nahe dem ehemaligen Zisterzienserkloster, und bei Allmendsberg lieferten im Mittelalter nachweislich große Mengen an Rohblöcken für den Bau des Freiburger Münsters. Im 19. Jahrhundert gewannen die ausgedehnten Brüche bei Heimbach an Bedeutung. Fast in jedem Ort im Breisgau und im Markgräflerland stehen große Brunnentröge aus Heimbacher Sandstein – so auch in Ebringen.

Programm: 10.00 Uhr Treffen und Abfahrt der Fahrgemeinschaften am Ebringer Rathaus. Ab ca. 10.40 Uhr Wanderung zu den Klostersteinbrüchen, den mittelalterlichen Bruch am Amsenbuck und den wieder in Betrieb genommenen Bruch am Langauweg. Ca. 12.30 Uhr Einkehr im Gasthaus „Engel“, Tennenbach. Anschließend Fahrt zu den großen Steinbrüchen bei Heimbach, kleine Fußwanderung. Ende gegen 16 Uhr.

Für Mitglieder frei! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Sektionsleitung Ebringen (Hr. Kuhn, 07664/7885, ebringen@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Hygienevorschriften.



So | 16. Mai 2021 | 9.30-11.30 Uhr | Ebringen
Auf den Spuren Dr. Erwin Sumsers. Wanderung durch das NSG Jennetal mit dem Sumsergarten
Exkursion mit Benno Kuhn

Treffpunkt: Rathaus Ebringen

Im Südwesten des Schönbergs liegt bei Ebringen klimabegünstigt und geschützt das durch seine Artenvielfalt an Orchideen bekannte Naturschutzgebiet (NSG) „Jennetal“. In einer ca. zweistündigen Führung werden die streng geschützten Pflanzen gezeigt.

Für Mitglieder frei! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Sektionsleitung Ebringen (Hr. Benno Kuhn, 07664/7885, ebringen@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Hygienevorschriften.



Gutleuthaus Freiburg, Ausschnitt aus dem Gr. Sickingerplan von 1589
Mo | 17. Mai 2021 | 18.00 Uhr | Zoom-Vortrag
Die Siechen im Felde. Archäologische und anthropologische Befunde zum Freiburger Gutleuthaus
Zoom-Vortrag von Dr. Bertram Jenisch und Carola Berszin M.A.

Der Leprafriedhof vor den Toren des mittelalterlichen Freiburgs gehört bundesweit zu den am besten untersuchten Grabstätten dieser Art. Etwa 10 Prozent seiner Fläche wurde von Juni bis September 2020 an der Kronenstr. 21 ausgegraben. Während seiner 376-jährigen Nutzungszeit bestattete man dort etwa 2.000 Menschen. Die anthropologische Bestimmung der Skelette und archäologische Auswertung der Grablegen und -beigaben erweitern unser bisheriges Bild zu den Siechen im Feld erheblich. Ergänzend gelang es, Teile des zugehörigen Gutleuthauses mit Bodenradar zu erfassen.

Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg.

Teilnahme frei! Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Sie erhalten dann den Zugangslink am Veranstaltungstag per E-Mail zugesendet.



Sa | 12. Juni 2021 | 15.00 Uhr | Museum für Stadtgeschichte, Freiburg
"buochmeisterinne". Handschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerkloster Adelhausen
Führung mit Prof. Dr. Martina Backes

"buochmeisterin", so nannte man im Mittelalter jene Schwester, die im Frauenkloster für Anschaffung, Aufbewahrung und Ausleihe der Bücher zuständig war. Auch in den Dominikanerinnenklöstern Freiburgs, deren vornehmstes der im 13. Jahrhundert gegründete Konvent von Adelhausen war, spielten Bücher eine zentrale Rolle. Welche Arten von Büchern in Adelhausen und den befreundeten Dominikanerinnenklöstern vorhanden waren und wer ihre Anschaffung und Benützung im Frauenkonvent organisierte, beleuchtet die von Prof. Backes (Universität Freiburg) mitkuratierte sehenswerte Ausstellung.

Eintritt und Führung für BGV-Mitglieder frei! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (Tel. 0761/201-2701, info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Bitte beachten Sie die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen.



Mo | 14. Juni 2021 | 18.00 Uhr | Zoom-Vortrag
Eduard Stritt (1870-1937) - "königlich preußischer Hofmaler" aus Freiburg
Zoom-Vortrag von Dr. Ludger Fischer

Eduard Stritt war neben Fritz Geiges der bekannteste Freiburger Maler und Glasmaler der vorletzten Jahrhundertwende. Die Freiburger Zeitung widmete im Januar 1925 ihre mehrseitige „Bilderschau“ ausschließlich seinem Œuvre. Zahlreiche hervorragende und interessante Bilder sind bisher allerdings noch unveröffentlicht. Viele Aufträge erhielt Eduard Stritt vom Architekten Bodo Ebhardt. Beide vereinte ein ausgesprochen rückwärtsgewandtes Weltbild, das an den Idealen der hochadeligen Kultur des Spätmittelalters und der Renaissancezeit orientiert war. Während Ebhardt bis 1935 den Versuch unternahm, Burgen zu bauen, wie sie – nach seiner Vorstellung – im Spätmittelalter wirklich hätten gebaut werden können (z.B. die Hohkönigsburg), ergänzte Stritt diese Bauten mit großformatigen Glasmalereien, vorwiegend im spätgotischen Stil.

Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg.

Teilnahme frei! Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Sie erhalten dann den Zugangslink am Veranstaltungstag per E-Mail zugesendet.



Mo | 28. Juni 2021 | 18.15 | Zoom-Vortrag
Nonnengruft – Schätze des Alten Friedhofs. Ein Spaziergang durch die Ausstellung
Vortrag von Dr. Corinna Zimber und Dr. Mona Djabbarpour mit einer Einführung von Dr. R. Johanna Regnath zum Schwarzen Kloster und der Nonnengruft

In der Nonnengruft des Schwarzen Klosters befinden sich 33 originale Grabmale vom Alten Friedhof in Herdern-Neuburg. Seit ihrer Umlagerung in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts führen sie dort einen Dornröschenschlaf. Erstmals ist ihnen nun eine Ausstellung gewidmet: Ihrer stadtgeschichtlichen und kunsthistorischen Bedeutung entsprechend sollen diese herausragenden Beispiele hiesiger Grabkultur ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Eine Veranstaltung des Alemannischen Instituts Freiburg in Kooperation mit dem BGV.

Teilnahme frei! Anmeldung per E-Mail an info@alemannisches-institut.de erforderlich. Sie erhalten am Tag der Veranstaltung eine Nachricht an Ihre E-Mail-Adresse, die den Zugangslink enthalten wird.



Mo | 19. Juli 2021 | 18.00 Uhr | Zoom-Vortrag
"Kriminalelepathen" und "Okkulte Detektive". Zur Geschichte des Paranormalen in der badischen Polizeiarbeit
Zoom-Vortrag von Uwe Schellinger M.A.

Die Überzeugung, dass sich Kriminalfälle möglicherweise mithilfe „paranormaler“ Methoden aufklären lassen, besitzt eine erstaunliche Beharrlichkeit im geschichtlichen Verlauf. Vor allem in den 1920er-Jahren gab es ernsthafte Überlegungen zur Integration dieser Methoden in den kriminalistischen Kanon. Einige der sogenannten „Kriminaltelepathen“ erlangten seinerzeit enorme Berühmtheit wie z.B. Else Günter-Geffers. Der stets umstrittene Einsatz solcher „okkulten Detektive“ setzte sich in den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart fort. Die Stadt Freiburg stand durch das hier seit 1950 ansässige Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) zeitweise im Mittelpunkt der intensiven Debatten über diese Praxis. Herr Schellinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IGPP, gibt zunächst einen Überblick über die Geschichte dieser unorthodoxen Ermittlungsmethoden, die sich zwischen Polizei-, Wissenschafts- und Gesellschaftsgeschichte verorten lässt. Zur Konkretisierung werden lokale und regionale Fälle vorgestellt sowie die Mitwirkung des IGPP und seines Direktors Hans Bender thematisiert.

Teilnahme frei! Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Sie erhalten dann den Zugangslink am Veranstaltungstag per E-Mail zugesendet.



Do | 28. Oktober 2021
- Fr | 29. Oktober 2021 | Historisches Kaufhaus Freiburg
900 Jahre Stadt Freiburg, 500 Jahre Stadtrechtsreformation - Ergebnisse, Kontexte und offene Fragen der Stadtrechtsgeschichte
Wissenschaftliche Tagung im Kaisersaal, Historischen Kaufhaus, Freiburg

Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Freiburg, der Universität Freiburg (Historisches Seminar, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I, Abt. Landesgeschichte, sowie des Instituts für Rechtsgeschichte und geschichtliche Rechtsvergleichung, Germanistische Abteilung) und des BGV.



Sa | 13. November 2021 | 10.00-16.00 Uhr | Tennenbach u. Heimbach
Die Steinbrüche für das Freiburger Münster
Exkursion mit Dr. Wolfgang Werner

Die Veranstaltung führt zu den historischen Steinbrüchen im Buntsandstein bei Freiamt-Tennenbach und bei Teningen-Heimbach. In diesem Gebiet gab es über 60 Steinbrüche, aus denen bis 1923 große Mengen an überwiegend rotem Sandstein für alle Bauten im Breisgau geliefert wurden. Die Brüche bei Tennenbach, nahe dem ehemaligen Zisterzienserkloster, und bei Allmendsberg lieferten im Mittelalter nachweislich große Mengen an Rohblöcken für den Bau des Freiburger Münsters. Im 19. Jahrhundert gewannen die ausgedehnten Brüche bei Heimbach an Bedeutung. Fast in jedem Ort im Breisgau und im Markgräflerland stehen große Brunnentröge aus Heimbacher Sandstein – so auch in Ebringen.

Programm: 10.00 Uhr Treffen und Abfahrt der Fahrgemeinschaften am Ebringer Rathaus. Ab ca. 10.40 Uhr Wanderung zu den Klostersteinbrüchen, den mittelalterlichen Bruch am Amsenbuck und den wieder in Betrieb genommenen Bruch am Langauweg. Ca. 12.30 Uhr Einkehr im Gasthaus „Engel“, Tennenbach. Anschließend Fahrt zu den großen Steinbrüchen bei Heimbach, kleine Fußwanderung. Ende gegen 16 Uhr.

Für Mitglieder frei! Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bei der Sektionsleitung Ebringen (Hr. Kuhn, 07664/7885, ebringen@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Hygienevorschriften.



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