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Freiburg Quiz

Termine | Archiv

Mo | 26. Februar 2024 | 18 Uhr | "Stube" des BGV im Hist. Kaufhaus
Anfang und erste Jahre der Badischen Zeitung 1945-1955
Vortrag von Wulf Rüskamp

Am 20. April 1945 wurde ein letztes Mal die NSDAP-Zeitung „Der Alemanne“ gedruckt, einen Tag später marschierten französische Truppen in Freiburg ein. Begann damit die „Stunde Null“ in Freiburgs Pressegeschichte? Wenn es sie überhaupt gab, dann war sie kurz. Auf Betreiben der Militärregierung kursierten schon im Mai Ideen für eine neue Zeitung, die erste Nachrichtenblätter ablösen sollte. Die Badische Zeitung, am 1. Februar 1946 erstmals erschienen, erfuhr bald Konkurrenz durch Parteipresse, Kirche und Altverleger – und politischen Gegenwind.

Teilnahme frei! Um Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV wird gebeten unter: info@breisgau-geschichtsverein.de



Mi | 28. Februar 2024 | 19.30 Uhr | Ort: Stubenhaus in Staufen
Lazarus von Schwendi (1522-1583) und seine Zeit
Vortrag von Dr. Monika Spicker-Beck

Lazarus von Schwendi war Diplomat, Feldherr und kaiserlicher Berater. Seine akademische Ausbildung erhielt er an der Universität Basel und in Straßburg. In diesen Städten hatte sich der Protestantismus wie in vielen deutschen Gebieten als theologische Lehre durchgesetzt. Der Katholik von Schwendi vertrat die Meinung, dass durch Neutralität der staatlichen Gewalt die Einheit des Reiches gesichert und Kriege zwischen Protestanten und Katholiken verhindert werden könnten. Er entwarf politische und militärische Denkschriften, die auf eine grundlegende Reichsreform zielten. Sein „Kriegs Discurs“ (gedruckt 1593) analysierte das Söldnerwesen und schlug eine neue Heeresverfassung vor.

Seit 1546 stand er im Dienst der Habsburger, zunächst am Hof Karls V. In den Diensten Philipps von Spanien hatte er im spanisch-französischen Krieg das Kommando über ein Regiment deutscher Landsknechte und baute die Bastion Philippstadt auf. Unter seinem Dienstherrn Kaiser Maximilian II. verzeichnete er als Oberbefehlshaber in Ungarn militärische Erfolge gegen die Türken u.a. durch die Einnahme der Festung Tokaj.

Als uneheliches Kind einer Köchin und eines Adeligen stieg Lazarus von Schwendi durch seine Verdienste in den erblichen Ritterstand auf. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte mit seiner zweiten Ehefrau Elenora von Zimmern, einer Protestantin, auf seinen Besitzungen am Oberrhein. So lebte er auch im Privaten religiöse Toleranz. Er starb 1583 im Wasserschloss Kirchhofen.

Dr. Monika Spicker-Beck, Historikerin mit Schwerpunkt frühe Neuzeit, wird in ihrem Vortrag die Person Lazarus von Schwendi und sein Denken sowie die Zeitumstände, die Lazarus von Schwendi prägten, darstellen.

Teilnahme frei!
Weitere Informationen unter staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder 07633 407 171 (Dr. Marga Burkhardt, Stadtarchiv Bad Krozingen)



Mi | 28. Februar 2024 | 19 Uhr | Ort: Oberes Foyer der Schönberghalle
Ereignisse der frühen 60er Jahre in Ebringen
vorgestellt von Bernhard Goldschmidt

Der Heilpraktiker Sylvester Franz filmte und fotografierte in den 50er und 60er Jahren das Ebringer Dorfgeschehen. Er hinterließ einen großen Schatz bisher zum Teil ungesichteter Bilddokumente. Mitglieder des Dorfarchivs wählten aus und digitalisierten Filme von Fronleichnamsprozessionen, einer Primizfeier, Hochzeiten und privaten Festen. Das Foto zeigt Kinder beim Wurstschnappen bei einem Vereinsfest.

Teilnahme frei. Anmeldung nicht erforderlich.



Mo | 04. März 2024 | 18.00 Uhr | Ort: Maltesersaal, Ebringen
Die Münsterorgel – Musik als Gotteslob
Wir gestalten eine traditionelle Palme für den Palmsonntag

Die großen schönen Ebringer Palmen sind in der Region einzigartig und haben eine lange Tradition. Weil das Gestalten der Palmen mit viel Arbeit, Kenntnissen und Geschick verbunden ist, gab es am Palmsonntag jedoch immer weniger davon in der Kirche zu sehen. Wir laden daher Groß und Klein sowie die ortsansässigen Vereine ein, an einem kostenfreien „Workshop“ teilzunehmen. Nachdem wir im vergangenen Jahr die Ebringer Löschfüchse zur Mitarbeit gewinnen konnten, würden wir uns über zahlreiche weitere Interessierte sehr freuen.


Teilnahme frei. Anmeldung nicht erforderlich.



Mi | 06. März 2024 | 18.00 Uhr | Ort: Malteserraum,Rathaus Ebringen, Schlossplatz 1
Wir gestalten eine traditionelle Palme für den Palmsonntag
Die großen schönen Ebringer Palmen sind in der Region einzigartig und haben eine lange Tradition. Weil das Gestalten der Palmen mit viel Arbeit, Kenntnissen und Geschick verbunden ist, gab es am Palmsonntag jedoch immer weniger davon in der Kirche zu sehen. Wir laden daher Groß und Klein sowie die ortsansässigen Vereine ein, an einem kostenfreien „Workshop“ teilzunehmen. Nachdem wir im vergangenen Jahr die Ebringer Löschfüchse zur Mitarbeit gewinnen konnten, würden wir uns über zahlreiche weitere Interessierte sehr freuen.

Teilnahme frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Mi | 13. März 2024 | 18 Uhr | Ort: Malteserraum, Rathaus Ebringen, Schlossplatz 1
Wir gestalten eine traditionelle Palme für den Palmsonntag
Die großen schönen Ebringer Palmen sind in der Region einzigartig und haben eine lange Tradition. Weil das Gestalten der Palmen mit viel Arbeit, Kenntnissen und Geschick verbunden ist, gab es am Palmsonntag jedoch immer weniger davon in der Kirche zu sehen. Wir laden daher Groß und Klein sowie die ortsansässigen Vereine ein, an einem kostenfreien „Workshop“ teilzunehmen. Nachdem wir im vergangenen Jahr die Ebringer Löschfüchse zur Mitarbeit gewinnen konnten, würden wir uns über zahlreiche weitere Interessierte sehr freuen.

Teilnahme frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Sa | 16. März 2024 | 10 Uhr | Treffpunkt: Sölden Bürglestraße 12, nahe der Bushaltestelle Rathaus
Exkursion nach Sölden: Siedlungsbild, Familienwerk im Prioratsgebäude, Barockkirche
mit Renate Liessem-Breinlinger und Manfred Barth

Das Dorf Sölden zwischen Schönberg und Schwarzwald wurde im 9. Jahrhundert als Selidon erstmals erwähnt. Die Ortsgeschichte ist gut erforscht durch Dr. Franz Kern. Beherrschend im Ortsbild ist der Klosterbezirk, angelegt 1115 für das Frauenkloster St. Fides, wie St. Ulrich im Möhlintal eine Gründung des Cluniazensermönchs Ulrich, die ab den 16. Jahrhundert als Propstei der Abtei St. Peter weiterlebte. Die Barockkirche stammt aus der sanktpetrinischen Zeit. Sie war Kloster- und Pfarrkirche zugleich. Wir dürfen uns im Propsteigebäude umsehen. Es beherbergt das Familienwerk, das aus der 1957 gegründeten Dorfhelferinnen-Schule hervorgegangen ist. Wir besuchen die St. Fides- und Markuskirche und machen einen Ausflug zu einem Aussichtspunkt (Saalenbergkapelle), der eine Vorstellung von der Vielgestaltigkeit der Gemarkung vermittelt und einen Blick über den Rhein erlaubt. Auch vom „Bürgle“, den Resten einer kleinen Höhenbirg aus dem 12. Jahrhundert, wird die Rede sein.


Teilnahme frei!
Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg e.V.



Mo | 18. März 2024 | 19.00 Uhr | Ort: KG I, Hörsaal 1010 oder per Zoom: Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag
Das Kagenecksche Haus – Adelspalais
Vortrag von Stephanie Zumbrink, M.A. (Freiburg)

Teilnahme frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Reihe „Auf Jahr und Tag. Orte im frühneuzeitlichen Freiburg“



Sa | 23. März 2024 | 15.00 Uhr | Treffpunkt: am Dorfmuseum Pfaffenweiler, Rathausgasse 4
Wo kommt eigentlich der Nepomuk her?
Auf den Spuren der barocken Skulpturen der Nepomukbrücke - Exkursion zum Dorfmuseum und zu den historischen Steinbrüchen in Pfaffenweiler
Dr. Wolfgang Werner und Fritz Gutgsell

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wo der Stein für die Nepomuk-Statue und die Maria-Figur auf der Nepomukbrücke herstammen? Der Bildhauer Johann Baptist Sellinger aus Merdingen schuf die beiden Skulpturen in den Jahren 1753 und 1754, als an dieser Stelle die erste steinerne Brücke über den Neumagen errichtet wurde. Der besonders reine feinporöse Kalksandstein aus Pfaffenweiler lässt sich im bergfrischen Zustand sehr gut bearbeiten. So wurde der teure Pfaffenweiler Stein an vielen Gebäuden, Grabsteinen und Feldkreuzen der Umgebung, aber auch im Inneren des Freiburger Münsters verwendet. Insbesondere eignet er auch für hochwertige Steinfiguren wie die Skulpturen auf Nepomukbrücke in Bad Krozingen.

Auf dieser Exkursion werden Sie das Abbaugebiet des wertvollen gelblichen Kalksandsteins kennenlernen. Der Steinabbau war über Jahrhunderte einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Pfaffenweiler. Unter der fachkundigen Führung des Altbürgermeisters Fritz Gutgsell werden wir die kleine Ausstellung im Dorfmuseum Pfaffenweiler mit historischen Werkzeugen zur Steinbearbeitung besichtigen. Anschließend wandern wir mit dem Dr. Wolfgang Werner, Geologe und langjähriger Leiter des Referats „Landesrohstoffgeologie" am Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, zu den historischen Steinbrüche.

Wir werden ca. bis 17.30 gemeinsam unterwegs sein. Anschließend besteht nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr (Gastwirtschaft Reblandklause, Weinstraße 20a, 79292 Pfaffenweiler).
Begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung bei Sektionsleitung erforderlich unter badkrozingen@breisgau-geschichtsverein.de oder 07633 407 171 (Dr. Marga Burkhardt, Stadtarchiv Bad Krozingen)
Teilnahmegebühr: Mitglieder frei! Für Gäste 5 €



Mi | 10. April 2024 | 19.30 Uhr | Ort: Litschgikeller, Basler Str. 10, Bad Krozingen
„Wir gehen zum Gottlieb!“ - Die Gottlieb Lebensmittelmärkte 1871–1992. 121 Jahre Einkaufsgeschichte im Südwesten
Vortrag von Dr. Dirk Schindelbeck

Wer bis in die 1980er Jahre in Südbaden seinen täglichen Lebensmittel-Einkauf machte, der ging „zum Gottlieb“. So ist „Das Geschäft der sparsamen Hausfrau“ bis heute in der kollektiven Erinnerung abgespeichert. Schließlich war dieses Freiburger Familienunternehmen aufs engste mit dem Lebensalltag der Menschen zwischen Pforzheim und Weil, Kehl und Konstanz verwoben. Auch in Bad Krozingen betrieb Gottlieb bereits in der NS-Zeit im Litschgihaus eine Filiale. Im Spätsommer 1968 erfolgte dann der Umzug in die Basler Straße 19, dort verfügte der Gottlieb-Markt über eine viel größere, moderne Verkaufsfläche. Der bilderreiche Vortrag präsentiert die wechselvolle Geschichte des Familienunternehmens über vier Generationen hin – von 1871 bis zum Verkauf an Edeka 1992.

Ort: Litschgikeller, Basler Str. 10, Bad Krozingen
Teilnahme frei!
Weitere Informationen unter badkrozingen@breisgau-geschichtsverein.de oder 07633 407 171 (Sektionsleitung: Dr. Marga Burkhardt, Stadtarchiv Bad Krozingen)



So | 14. April 2024 | 16 Uhr | Treffpunkt: Friedhofstor des neuen jüdischen Friedhofs an der Seite des Eingangs zum Bergfriedhof, Emmendingen
Der neue jüdische Friedhof Emmendingen
Führung mit Carola Grasse

Treffpunkt: Friedhofstor des neuen jüdischen Friedhofs an der Seite des Eingangs zum Bergfriedhof
Teilnahme frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Sa | 20. April 2024 | 15 Uhr | Ort: Dreiländermuseum Lörrach
Der Ruf nach Freiheit. Revolution 1848/49 und heute
Führung in der Sonderausstellung mit Jan Merk, Leiter des Dreiländermuseum Lörrach

In einer großen Sonderausstellung zum 175jährigen Jubiläum der Revolution 1848/49 erinnert das Dreiländermuseum an die frühe europaweite Freiheitsbewegung von 1848/49 mit 170 Originalexponate die Geschichte der Revolution und sensibilisiert zugleich für Gegenwart und Zukunft.

Teilnahmegebühr: 6/8 € (Mitglieder/ Gäste)
Anmeldung erforderlich.
Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldungen und weitere Informationen unter staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder unter Tel. 07633 407 171 (Stadtarchiv Bad Krozingen, Dr. Marga Burkhardt)



Sa | 27. April 2024 | 11 Uhr | Treffpunkt: Neues Rathaus Arkaden, Rathausplatz Freiburg
Frauennamen im Freiburger Stadtplan
Rundgang mit Birgit Heidke, Feministische Geschichtswerkstatt Freiburg

Seit dem frühen 19. Jahrhundert sind Straßennamen ein Medium der Erinnerungskultur, insbesondere, wenn sie an Persönlichkeiten erinnern. Eine der bekanntesten Namensgeberinnen in Freiburg ist sicher die Baronesse de Colombi. Sowohl ihr Schlösschen am Rande der Altstadt als auch die rückwärtig verlaufende und nach ihr benannte Straße halten die Erinnerung an sie wach. Der Rundgang beschäftigt sich noch mit weiteren Frauen, nach denen Straßen benannt wurden und wirft einen Blick auf die Traditionen und Verfahren auf diesem Terrain.

Teilnahme frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Mo | 13. Mai 2024 | 18 Uhr | Parler-Saal des Freiburger Münsterbauvereins e.V., Schoferstraße 4
Die Herren von Blumeneck und ihr Stiftungstätigkeit für das Freiburger Münster
Vortrag von Dr. Iso Himmelsbach

Die Herren von Blumeneck, die ursprünglich vom Hochschwarzwald und der Wutachgegend südlich der Barr stammten, siedelten um 1370 in den Breisgau über. Sie sind vielen Freiburger*innen vor allem als Stifter der „Blumeneck-Kapelle“ im Freiburger Münster bekannt. Ihr Stifter, Sebastian von Blumeneck (gest. 1541), war über viele Jahre der adelige Vertreter der „Münsterpfleger“. Über Generationen hinweg spielten die Kapelle und der Raum vor ihr eine wichtige Rolle des Totengedächtnisses der Familie und ihrer Nachkommen.
Mehrere Glasmalereifenster des Freiburger Münsters tragen die Wappen der Familie. Aber nicht nur Sebastian, sondern auch andere Familienmitglieder, stifteten für den Freiburger Münsterbau und waren als Münsterpfleger tätig. Das 16. Jahrhundert war gleichzeitig die Zeit des größten politischen Einflusses der Blumenecker in der Stadt: Zwischen 1503 und 1586 waren sie fast ununterbrochen im Rat vertreten und stellten viele Male Bürgermeister und Schultheißen. Der Vortrag beleuchtet vor allem die prägende Stiftungstätigkeit der Familie.

Teilnahme frei! Eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV ist erforderlich unter: info@breisgau-geschichtsverein.de
Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Münsterbauverein e.V. und dem Alemannischen Institut e.V.




Sa | 25. Mai 2024 | 10 Uhr | Treffpunkt: Schlossplatz Ebringen
Der Sumsergarten – das älteste Naturschutzgebiet im deutschen Südwesten
Dr. Erwin Sumser und sein Orchideengarten im Jennetal
Rundgang mit Benno Kuhn

In einer ca. zweistündigen Führung erfahren Sie Wissenswertes über den in Merzhausen beheimateten Arzt Dr. Erwin Sumser und über die vielfältigen heimischen Orchideen.

Teilnahme frei.
Anmeldung erforderlich per E-Mail: ebringen@breisgau-geschichtsverein.de oder Tel.07664 7885.



Di | 11. Juni 2024 | 18 Uhr | Treffpunkt um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz am „Giesin-Mathise Hof“ in Freiamt, Mußbach 11
Besichtigung der Bio-Hofkäserei Roser in Freiamt
Von dort spazieren wir zum Roserhof, Auf der Eck 2 in Freiamt.

Teilnahme frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Di | 25. Juni 2024 | 19.30 Uhr | Ort: Stubenhaus, Hauptstraße 56c, Staufen
Amalie und Gustav Struve – Gemeinsam für die Freiheit
Vortrag von Felicitas Schuder, M.A., Karlsruhe

Gustav Struve, Anwalt und Politiker, setzte sich für Menschenrechte unabhängig von Stand, Bildung und Vermögen ein. Der Vortrag beleuchtet seinen Werdegang vom denkenden Visionär für Demokratie und Freiheit bis zum aktiven, aber glücklosen Anführer der 1848er Revolution in Baden. Amalie Struve verstand ihre Engagement als Akt der Emanzipation und einen Beitrag zur Änderung der bestehenden Geschlechterrollen. Mit dem Gefecht von Staufen am 24.9.1848 war der Volksaufstand und damit die 1848er Revolution endgültig gescheitert. Nach Gefangenenahme und Flucht wanderten die Struves 1852 in die USA aus, wo sie sich weiter gesellschaftlich und politisch engagierten.

Teilnahme frei!
Weitere Informationen unter staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder 07633 407 171 (Sektionsleitung: Dr. Marga Burkhardt, Stadtarchiv Bad Krozingen)

Mit Unterstützung von:
100 Köpfe der Demokratie - Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus - Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien



Mo | 01. Juli 2024 | 18 Uhr | Ort: "Stube" des BGV im Hist. Kaufhaus
„mit dem hochverdampten Laster der Hexerey behafft“: Der Prozess einer Freiburger Kinderhexe
Vortrag von Attila Saadaoui, Universität Köln

Am 22. August 1603 legte die erst 13 Jahre alte Agatha Gatterin, Tochter einer wegen Hexerei hingerichteten Frau aus Waldkirch, selbst ein umfassendes Hexerei-Geständnis ab. Sie bekannte sich der Teilnahme am „Hexensabbat“, des Teufelspakts, der Teufelsbuhlschaft und des Hexenflugs schuldig. Der Rat der Stadt Freiburg stand damit vor einem juristischen Problem: Durfte ein so junges Mädchen angesichts dieses Verbrechens gefoltert und hingerichtet werden? Das Rechtsgutachten eines Freiburger Universitätsprofessors sollte Klarheit bringen.

Teilnahme frei!
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV wird empfohlen unter: info@breisgau-geschichtsverein.de
Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut e.V.




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